{"id":33,"date":"2015-02-07T20:50:56","date_gmt":"2015-02-07T19:50:56","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/wordpress\/?page_id=19"},"modified":"2015-02-19T10:16:11","modified_gmt":"2015-02-19T09:16:11","slug":"homoeopathie","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.aegrz.at\/wordpress\/?page_id=33","title":{"rendered":"Hom\u00f6opathie"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify; padding-left: 60px;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" size-full wp-image-658 alignleft\" src=\"http:\/\/www.aegrz.at\/wordpress\/wp-content\/uploads\/Heilmittel_kl.jpg\" alt=\"Heilmittel_kl\" width=\"187\" height=\"130\" \/>Was ist Hom\u00f6opathie?<\/span><\/strong><br \/>\nDer deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) gilt als Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie.<br \/>\nHahnemann formulierte: \u00c4hnliches werde mit \u00c4hnlichem behandelt (similia similibus curentur)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Was bedeutet das und wie kam er darauf?<\/span><\/strong><br \/>\nHahnemann \u00fcbersetzte ein Buch, eines schottischen Pharmakolegen. Eine Behauptung \u00fcber Chinarinde, brachte Hahnemann dazu einen Selbstversuch durchzuf\u00fchren. Nach der Einnahme von Chinarinde, bekam er Symptome wie bei der Malaria. Da Chinarinde bekannt daf\u00fcr ist, eine heilende Wirkung bei Malaria zu haben, folgerte Hahnemann, wenn Chinarinde die Symptome der Malaria heilen kann und bei einem gesunden Menschen diese Symptome hervorrufen kann, k\u00f6nne es sein, dass man mit einem Mittel das bei einem gesunden Menschen, Symptome einer Erkrankung hervorrufen kann, diese Krankheit mit eben diesem Mittel geheilt werden k\u00f6nne.<br \/>\nMit dieser Hypothese begann Hanhnemann mit Arzneimittelpr\u00fcfungen an gesunden Menschen und notierte die Symptome.<br \/>\nEr sagte: &#8222;<em>W\u00e4hle, um sanft, schnell, gewi\u00df und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein \u00e4hnliches Leiden f\u00fcr sich erregen kann, als sie heilen soll!<\/em>&#8222;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Potenzierung, was versteht man darunter und wie geht das?<\/span><\/strong><br \/>\nHahnemann beobachtete, dass es bei hoher Dosierung, zu einer Verschlimmerung der Erkrankung kam. Nahm ein Patient, eine nach hom\u00f6opathischem \u00c4hnlichkeitsprinzip, verschriebene Arznei, in einer starken Dosis, kam es \u00a0zu einer massiven Verst\u00e4rkung der Symptome.<br \/>\nUm dies zu vermeiden, versuchte Hahnemann die Konzentration der Medikamente zu verringern. Er f\u00fchrte ein standardisiertes Verfahren ein, die stufenweise Verd\u00fcnnung und Versch\u00fcttelung. Hahnemann verwendete die Verd\u00fcnnung in Hunderterschritten, C-Potenzen genannt. Dazu wird der Arzneistoff im Verh\u00e4ltnis 1:100 mit einem neutralen L\u00f6sungsmittel (Wasser.-, Alkoholmischung) verd\u00fcnnt und anschlie\u00dfend gut versch\u00fcttelt. Diese erste Potenzstufe wird C1 genannt. Davon wird wieder 1 Teil genommen und weiter 1:100 verd\u00fcnnt und versch\u00fcttelt. Das ist die C2-Potenz. So werden dann die weiteren Verd\u00fcnnungsstufen hergestellt, die je nach Verd\u00fcnnung, mit der jeweiligen Zahl versehen werden (z.B. C12 oder C30 oder C200, usw.).<br \/>\nDie bei uns bekannteren D-Potenzen, werden im Verd\u00fcnnungsverh\u00e4ltnis 1:10 hergestellt.<br \/>\nZuletzt wurde von Hahnemann ein Verd\u00fcnnungsverh\u00e4ltnis von 1:50.000 entwickelt, die sogenannten LM- oder Q-Potenzen. Eine sehr sanft wirkende Variante.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hom\u00f6opathie betrachtet den Menschen im GANZEN, bestehend als untrennbare Einheit von K\u00f6rper, Seele und Geist.\u00a0In dieser ganzheitlichen Betrachtungsweise, wirkt die Hom\u00f6opathie regulierend. Es sollen\u00a0die Selbstheilungskr\u00e4fte aktiviert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Hauptunterscheidung zur Schulmedizin.<\/span><\/strong><br \/>\nPrinzipiell kann jede Krankheit, welche auch mit Medikamenten behandelbar ist, mit hom\u00f6opathischen Mitteln behandelt werden, akute wie chronische Erkrankungen.<br \/>\nDer Hauptunterschied zur Schulmedizin besteht darin, dass das Medikament in der Schulmedizin, auf Grund der Diagnose (also der festgestellten Erkrankung) ausgew\u00e4hlt wird. Das bedeutet, dass jeder Patient, mit der gleichen Erkrankung, auch das selbe Medikament erhalten kann.<br \/>\nIn der Hom\u00f6opathie hingegen, wird die Arznei, auf Grund der Symptome ausgew\u00e4hlt. Da sich die Symptome bei den einzelnen Patienten, trotz gleicher Diagnose unterscheiden, braucht in der Hom\u00f6opathie, jeder Patient eine andere Arznei. Diese wird nach der \u00c4hnlichkeitsregel ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"font-size: 14pt;\">Vorteile der Hom\u00f6opathie.<\/span><\/strong><br \/>\nDie Vorteile der Hom\u00f6opathie liegen eindeutig in der Nebenwirkungsfreiheit und der Aussicht auf Heilung einer chronischen Krankheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Hom\u00f6opathie ist eine \u00e4rztliche Heilmethode, sie darf in \u00d6sterreich ausschlie\u00dflich von \u00c4rzten ausge\u00fcbt werden.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist Hom\u00f6opathie? Der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) gilt als Begr\u00fcnder der Hom\u00f6opathie. Hahnemann formulierte: \u00c4hnliches werde mit \u00c4hnlichem behandelt (similia similibus curentur) Was bedeutet das und wie kam er darauf? Hahnemann \u00fcbersetzte ein Buch, eines schottischen Pharmakolegen. 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